Amnesty International Gruppe Nürnberg (1203)

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Gruppe Nürnberg (1203)

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09.08.17

Mahnwache

vor dem türkischen Konsulat in Nürnberg

50 Teilnehmer verlangten die sofortige Freilassung!

Amnesty Mitglieder aus Nürnberg und der weiteren Umgebung forderten die Freilassung
– der Direktorin der türkischen Sektion von Amnesty International, İdil Eser
– des Vorstandsvorsitzenden der türkischen Sektion Amnesty International, Taner Kılıç
– und weiterer Menschenrechtsverteidiger und -verteidigerinnen in der Türkei

Miguel Robledo, Teilnehmer der Mahnwache und Sprecher Amnesty Nürnberg, Gruppe 1494:
„Wir stehen hier vor dem türkischen Konsulat, weil wir die Achtung der Menschenrechte weltweit und wegen des besonderen Anlasses auch in der Türkei einfordern. Wir verlangen die sofortige Freilassung der Menschrechtsaktivisten in der Türkei und unserer türkischen Amnesty-Freunde.“

Hintergrund

Zum ersten Mal in der über 55 jährigen Geschichte unserer Organisation wurden offizielle Amnesty Vertreter verhaftet.
Am 18. und 21. Juli erließ ein Istanbuler Gericht Untersuchungshaft gegen Idil Eser, Peter Steudtner und 6 weitere Menschenrechtsaktivisten. Allen zehn Personen wird vorgeworfen, "eine Terrororganisation unterstützt zu haben, ohne deren Mitglied zu sein".

Taner Kılıç, der Vorstandsvorsitzende der türkischen Amnesty-Sektion, sitzt seit dem 9. Juni wegen ähnlicher Anschuldigungen in Untersuchungshaft. Zusammen mit İdil Eser wurden Menschenrechtsverteidiger und zwei Workshop-Referenten in Gewahrsam genommen. Die Aktivistinnen und Aktivisten hatten zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung auf der Insel Büyükada an einem routinemäßigen NGO-Training zu den Themen Digitale Sicherheit und Informationsmanagement teilgenommen.

Bei den anderen inhaftierten Menschenrechtsaktivisten und -aktivistinnen handelt es sich ebenfalls um renommierte Vertreterinnen und Vertreter der türkischen Zivilgesellschaft und um zwei nicht-türkische Workshop-Referenten: Peter Steudtner aus Deutschland (Fotograf und Dokumentarfilmer) und dem Schweden Ali Gharawi (Schriftsteller).

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29.06.17

Ehrenamtstag

Ehrenamtstag an der Berufsschule Nürnberg

Amnesty International stellt sich vor!

Aktivisten der lokalen Amnesty-Gruppen 1203 und 1494 haben sich am Ehrenamtstag an der Berufsschule Nürnberg beteiligt.
Die SchülerInnen hatten in mehreren Gruppen die Gelgenheit, die Organisation und ihre Geschichte kennenzulernen.
Sie erfuhren viel über die Arbeitsweise und den Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte.
Zum Abschluss konnten sie sich auch an einer Petition für eine peruanische Kleinbäuerin beteiligen.

 patricia litten

DER PROZESS DES HANS LITTEN

Nürnberg 24.01.2016

Sondervorstellung am Internationalen Tag des verfolgten Anwalts initiiert von der Juristengruppe Amnesty Nürnberg in Zusammenarbeit mit musica nova e.V. im Schauspielhaus Nürnberg mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg Dr. Ulrich Maly.

Rechtsanwalt Hans Litten vertrat Ende der Weimarer Zeit zahlreiche Opfer von nationalsozialistischen Überfällen. 1931 ließ der junge Anwalt im sog. Edenpalast-Prozess Adolf Hitler als Zeugen einvernehmen, der sich schließlich so in Widersprüche verstrickte, dass er hysterisch im Gerichtssaal brüllte. Diese Schmach verzieh Hitler nie: Hans Litten war einer der ersten, der in der Nacht des Reichstagsbrands im Februar 1933 verhaftet wurde. Es folgte ein fünfjähriges Martyrium in verschiedenen Konzentrationslagern. Von den Foltern physisch und psychisch zerstört nahm er sich am 05. Februar 1938 im KZ Dachau das Leben. Seine Mutter Irmgard Litten schilderte in ihrem Buch „Eine Mutter kämpft gegen Hitler“ ihren fünfjährigen verzweifelten Kampf um das Leben ihres Sohnes. Das Stück „Taken at Midnight“ des engl. Autors Mark Hayhurst basiert auf diesem Buch und wurde vor zwei Jahren in London uraufgeführt. Mit der Spielzeiteröffnung 2016/2017 folgte in Nürnberg die deutschsprachige Erstaufführung. Hauptdarstellerin ist die Nürnberger Schauspielerin Patricia Litten, Enkelin von Irmgard und die Nichte von Hans Litten, die ihre eigene Großmutter spielt.

Fotos

Rezension Nürnberger Zeitung

Phillip Weigand spielt diesen Wandel, den Tod eines hochfliegenden Freigeists, interessanterweise mit Vorsicht vor der Heroisisierung. […] Größter Respekt gilt der Hauptdarstellerin, die in ihre eigene Familiengeschichte eintaucht: Patricia Litten, die Nichte des Hans Litten und Nürnberger Ensemblemitglied zwischen 1983 und 1999, kehrt als Gast zurück für ihre Mission: den Fall Litten bekannter zu machen. Sie verkörpert ihre Großmutter als couragierte Frau auf dem Grat zwischen Hoffnung und Entsetzen mit kontrollierter Emotion. […] Am Geschichtsort Nürnberg hat Schauspielchef Klaus Kusenberg mit der deutschen Erstaufführung ein universelles antifaschistisches Statement gesetzt.

 Soltani

Abdolfattah Soltani

Nürnberg

Am 25.01.2016 hat der Nürnberger Stadtrat eine Resolution zur Freilassung des Nürnberger Menschenrechtspreisträgers Abdolfattah Soltani einstimmig verabschiedet.

Presseerklärung der Stadt Nürnberg

Hintergrund

Abdolfattah Soltani wurde 2012 unter anderem wegen "Verbreitung von Propaganda gegen das System" und "Gründung einer illegalen Gruppe" zu 13 Jahren Haft verurteilt.Die Vorwürfe beziehen sich auf seine Menschenrechtsarbeit und seine Rolle als Gründungsmitglied des seit 2008 verbotenen Zentrums für Menschenrechtsverteidiger (Centre for Human Rights Defenders - CHRD). Seit seiner Festnahme im September 2011 befindet er sich im Teheraner Evin-Gefängnis.

Er ist Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009.

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Freitag 03.6.2016

Rock im Park

Freitag, 3. Juni - 5. Juni 2016

Wir sind dieses Jahr wieder dabei.

Wir sind junge Menschen, die mit Freude feiern,
Musik lieben, die gleichzeitig gerne mal über den Tellerrand blicken.
Was das ist? Komm vorbei und finde es für dich selbst heraus.

Spielplan: Rock im Park

 Bild Khadija_Ismayilova

Freitag 27.5.2016

Mahnwache

Vor der Lorenzkirche in Nürnberg, Beginn 18:00 Uhr

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns teilnehmen.

Khadija Ismayilova ist eine investigative Journalistin, die mehrere Artikel
über Korruption und Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan geschrieben hat.
Sie wurde für ihre journalistische Arbeit mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.
Es gab eine Hetzkampagne in den staatlich kontrollierten Medien gegen Khadija Ismayilova.

Schließlich wurde sie auf der Grundlage konstruierter Vorwürfe, darunter
Steuerhinterziehung, Veruntreuung und illegale Geschäfte, angeklagt.
Khadija Ismayilova wurde am 5. Dezember 2014 inhaftiert und am 1. September 2015
zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Khadija Ismayilova: Weitere Infos

Was ist auf dem Bild zu sehen?

Samstag, 16. Nov. 2013, 17:00 Uhr Am Kornmarkt in Nürnberg (Straße der Menschenrechte)

Mahnwache zum Hungerstreik Soltani's im Evin Gefängnis Teheran

Aufruf zu Kundgebung und Konzert
Es sprechen: Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Maede Soltani, Tochter des Inhaftierten
Michael Frieser, MdB (Menschenrechtsausschuss des Bundestages)
Dr. Uwe Wirsching, Rechtsanwaltskammer Nürnberg
Musikalische Beiträge von:
Philharmonischer Chor Nürnberg
(Va, pensiero – Gefangenenchor aus der Verdi-Oper Nabucco)
"Rengé Nû" (kurdisch-deutsche Gruppe)
"NapoliLatina" (italienisch-lateinamerikanisch)

Hintergrund

Seit dem 10. September 2011, seit mehr als 26 Monaten, sitzt der iranische Rechtsanwalt Abdolfattah Soltani im Gefängnis.
Er wurde insgesamt viermal verhaftet und schließlich zu 13 Jahren Haft verurteilt, 10 Jahre für die Mitgründung des Zentrums zum Schutz der Menschenrechte in Teheran, zwei Jahre für die Annahme des Menschenrechtspreises (in absentia), ein Jahr für „regierungsfeindliche Propaganda“.

Am 2. November, seinem 60. Geburtstag, trat Soltani mit drei weiteren politischen Gefangenen – Saeed Madani, Amir Khosro Dalirsani und Mehdi Khodayee – in einen neuntägigen Hungerstreik gegen die unzureichende Gesundheitsversorgung für die politischen Häftlinge im Evin-Gefängnis. Der Hungerstreik ist inzwischen beendet. Doch an der Forderung, Abdolfattah Soltani und alle anderen politischen Gefangenen im Iran freizulassen, ändert dies nichts. Zeigen Sie Ihre Solidarität!

Was ist auf dem Bild zu sehen?

11. -15.10.2012

NUREMBERG Filmfestival

   

Filmfestival der Menschenrechte
Großes Kino zu großen Themen: das Internationale Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte präsentiert ein Wochenende
mit den spannendsten Menschenrechtsfilmen des letzten Jahres, um die Wartezeit bis zum nächsten Festival im Oktober 2013
zu verkürzen. Mit Elyes Baccar (Regisseur Rouge Parole, Tunis)und Eric Bwire (Journalist und Aktivist, Uganda)
werden zwei hochkarätige internationale Gäste zum Programm beitragen.

Detaillierte Infos zu Programm und Spielzeiten finden Sie hier.

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